Private Krankenversicherung Vergleich PKV, Tarifoptimierung

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Häufige Fragen

Krankentagegeld

Geldleistung der PKV bei Arbeitsunfähigkeit. Wird nach Ablauf einer bestimmten - frei wählbaren - Karenzzeit (8.,15., 22., 29., 43., 92., 183., 274., 365., 547. oder 729. Tag einer Arbeitsunfä­higkeit) gezahlt. Auch Kombinationen unterschiedlicher Karenzen sind möglich. Keine zeitliche Begrenzung auf 78 Wochen Bezugsdauer wie in der GKV. Bemessungsgrundlage sind mindestens 80 % des zuletzt für ei­nen Monat versicherten Arbeitsentgelts. Maximal möglich ist ein Beitrag abgestellt auf die Beitragsbemessungsgrenze.

Krankenhaustagegeld

Zusatzleistung der PKV bei einem Krankenhausaufenthalt. Eig­net sich für Nebenkosten wie Fahrgeld, Zeitschriften usw. aber auch für die Bezahlung einer Haushaltshilfe, wenn eine Mutter ihr Kind zur Betreuung ins Krankenhaus begleitet.

Beitragsbemessungsgrenze (BBG)

Die Beitragsbemessungsgrenze ist die Obergrenze, bis zu der die Einnahmen der Versicherten (z. B. das Arbeitsentgelt bei Ar­beitnehmern) für die Beitragsberechnung herangezogen wer­den. Die Beitragsbemessungsgrenze ist für die Renten- und Ar­beitslosenversicherung identisch. In der gesetzlichen Krankenversicherung entspricht die Beitragsbemessungsgrenze der Jahresarbeitsentgeltgrenze gemäß § 6 Abs. 7 SGB V.

Beihilfe

Den Beamten erstattet der Dienstherr einen Teil der im Einzel­fall entstehenden Krankheitskosten in Form von Beihilfe. Die Beihilfe ist eine eigenständige beamtenrechtliche Krankenfür­sorge. Durch die Beihilfe erfüllt der Dienstherr die dem Beamten und seiner Familie gegenüber bestehende beamtenrechtliche und soziale Verpflichtung, sich an den Krankheitskosten mit dem Anteil zu beteiligen, der durch die Eigenvorsorge nicht ab­gedeckt wird. Aufgrund dieser Verpflichtung erhält der Beamte keinen Arbeitgeberzuschuss zu seinem Krankenversicherungs­beitrag. Da der Dienstherr also nur einen Teil der entstandenen Kosten übernimmt, ist Beihilfe demzufolge nur Teilhilfe. Für die durch die Beihilfe nicht gedeckten Kostenanteile ist eine eigenverant­wortliche Vorsorge notwendig. Der Bund und das Land Baden-Württemberg gewähren nur dann Beihilfe, wenn eine beihilfekonforme Krankenversicherung besteht. Diese muss einen der Versicherungspflicht genügen­den Mindestschutz vorsehen: wenigstens ambulante und statio­näre Leistungen im Rahmen der gesetzlich vorgesehenen Höchst-SB-Stufen. 

Elterngeld

Das neue Elterngeld ersetzt seit dem 1. Januar 2007 das bishe­rige Erziehungsgeld (jetzt Bundeselterngeld- und Elternzeitge­setz – BEEG). Es gleicht den Einkommensverlust von Müttern und Vätern aus, die eine Zeit lang vom Beruf eine Auszeit neh­men und sich um ihr Kind kümmern möchten. Elterngeld setzt nicht voraus, dass Elternzeit genommen wird. Es steht zum Bei­spiel auch Hausfrauen und Hausmännern, Auszubildenden und Selbstständigen zu.

Anspruch auf Elterngeld haben Mütter und Väter,

·   die ihre Kinder nach der Geburt selbst betreuen und erziehen,

·     nicht mehr als 30 Stunden in der Woche erwerbstätig sind,

·     mit ihren Kindern in einem Haushalt leben und

·   einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben.

Umfang

Das Elterngeld beträgt 67 Prozent des Nettoeinkommens bis maximal 1.800 Euro pro Monat. Es gilt für Beschäftigte und Selbstständige ebenso wie für Auszubildende und Studierende. Der Mindestbetrag liegt bei 300 Euro, bei Geringverdienern un­ter 1.000 Euro netto pro Monat erhöht sich das Elterngeld auf bis zu 100 Prozent des zuvor bezogenen Einkommens. Bei Mehrlingsgeburten steigt das Elterngeld um 300 Euro je weiterem Kind an. Familien mit mehreren Kindern erhalten einen Geschwisterbo­nus in Höhe von 10 Prozent des Elterngeldes, mindestens 75 Euro. Voraussetzung: zwei Geschwister, die das 3. Lebens­jahr oder drei und mehr Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Das Mutterschaftsgeld einschließlich des Arbeitgeberzuschusses wird auf das Elterngeld voll angerech­net. Übrigens, die 210 EUR, die PKV-versicherte Mütter einma­lig erhalten, werden nicht angerechnet. Übt die Mutter während der Elternzeit eine Erwerbstätigkeit un­ter 30 Stunden/ Woche aus, reduziert sich das Elterngeld. Das Elterngeld wird aus dem Differenzeinkommen berechnet.

Beispiel:

·     Durchschnittseinkommen vor der Geburt: 2.500 EUR

·     Durchschnittseinkommen während Teilzeit: 1.500 EUR

·     Differenzeinkommen: 2.500 ./. 1.500 =        1.000 EUR

·     Elterngeld: 1.000 x 67 % =                                 670 EUR

Dauer

Das Elterngeld wird für max. 14 Monate nach Geburt des Kin­des gewährt. Es lässt sich auf die doppelte Zeit strecken, dann wird die monatliche Leistung um 50 Prozent reduziert.

Jahresarbeitsentgeltgrenze

Auch Versicherungspflichtgrenze – sie ist für die Versicherungs - freiheit von Arbeitnehmern in der GKV von Bedeutung. Arbeiter und Angestellte sind versicherungsfrei, wenn ihr regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt diese Grenze übersteigt. Seit dem 1.4.2007 werden Arbeitnehmer durch das GKV-Wettbewerbs­stärkungsgesetz (GKV-WSG) erst dann versicherungsfrei, wenn sie mit ihrem tatsächlichen Arbeitsentgelt in drei aufeinander fol­genden Kalenderjahren die Jahresarbeitsentgeltgrenze über­schritten haben (siehe Seite 25).

Heilmittel

Hierunter fallen Maßnahmen der physikalischen Therapie (z. B. Bäder, Massagen, Fango, Krankengymnastik).

Hilfsmittel

Technische Mittel, die körperliche Behinderungen unmittelbar mildern oder ausgleichen sollen. Hierunter fallen u. a. Prothe­sen, Sehhilfen, Krankenfahrstühle, Hörgeräte.

Risikozuschlag

Weicht bei Antragstellung der Gesundheitszustand des Versi­cherten von dem eines normal Gesunden ab, kann in Einzel - fällen abhängig von der Erkrankung diese Abweichung mit ei­nem Beitragszuschlag in den Versicherungsschutz eingeschlos­sen werden.

 

 

 

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